10 Tipps, für einen stressfreieren Alltag im stationären Verkauf

Vorhersehbare Abläufe, langweilige Meetings und feste Arbeitszeiten?! Das sind zumeist Fremdworte für Jobs im Gastgewerbe und Handel. Angefangen mit ständig wechselnden Kunden, über ständig wechselnde Schichten bis hin zu ständig wechselnden Herausforderungen kann der Alltag als Verkaufsmitarbeiter ganz schön stressig sein und an die Substanz gehen. Schließlich arbeitet man in im Verkauf nicht nur mit den verschiedensten Typen von Menschen und muss auf ihre Bedürfnisse eingehen. Auch jede Schicht ist anders, denn schließlich sind Peak-Times nur bedingt voraussehbar und die Kunden rennen einem zumeist dann „die Bude“ ein, wenn ein Kollege kurzfristig krank geworden ist oder aus unerfindlichen Gründen gerade die Eis- oder der Spülmaschine spinnt.

Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, um während der Schicht die Nerven zu bewahren und auch vor und nach der Arbeit zu neuer Gelassenheit zu finden.

 

 

  1. Start the day right

Egal, ob du nach einer langen Schicht erst mittags aufstehst oder noch vor Morgengrauen zur grauenhaften Frühschicht musst – Beginne deinen Tag entspannt. Hört sich abgedroschen und blöd an, ist aber einfach wahr! Nimm dir zum Tagesbeginn Zeit dich zu sammeln und positiv zu stimmen. Nichts ist schlechter für dein persönliches Stress-Level WÄHREND der Arbeit, wenn du schon DAVOR in Eile bist. Statt gehetzt und mit schlechter Laune auf der Arbeit anzukommen, mach dir einen schönen Morgen: Frühstücke bzw. Lunche etwas Leckeres und Gesundes, was dich eine Weile satt macht wie zum Beispiel Müsli oder Omelette mit Vollkornbrot. Schmökere dabei in einer Zeitschrift oder höre deine Lieblingsmusik. Plane genug Zeit für den Weg zur Arbeit ein, wobei du im besten Fall an der frischen Luft mit Bike oder zu Fuß unterwegs bist – Stichwort: Durchatmen!

 

  1. Clever planen

Kaum hast du dir die Schürze umgebunden oder dich hinters Brett gestellt, überrumpeln dich alle mit Bitten, Fragen, Aufgaben und Anfragen? Lass dich nicht gleich stressen! Bleibe ruhig und wäge ab, was wirklich sofort erledigt werden muss und was du auch noch später machen kannst. Versuche generell auch während deiner Schicht Prioritäten zu setzen, wenn die Zeit eng wird und arbeite auf diese Weise ganz in Ruhe deine ToDo-Liste ab. Helfen können da Systeme wie sell & pick, bei denen man sich selbst Aufgaben und Ziele erstellen kann und durch die visuelle Darstellung sieht, was man derzeit alles im Griff und im Blick hat.

 

  1. Just say NO

Jetzt sofort das Besteck polieren, Toilettencheck machen und auch noch der Lieblingskollegin helfen, weil sie total überfordert mit der italienischen Familienfeier an Tisch xyz ist? Schon, wenn du das liest, treibt es dir garantiert den Blutdruck in die Höhe. Lehn’ dich zurück und sage NEIN. Delegiere Aufgaben auch einmal oder verspreche deinem Kollegen, den Toilettencheck in 10 Minuten, nach dem Polieren anzugehen.

 

  1. Have a break

Wenn es in einer längeren Schicht mit rechten Dingen zugeht, darfst und musst du eine Pause haben. Und diesen (rechtlichen) Anspruch solltest du auch geltend machen, denn es ist wichtig – gerade in unserer Branche – kurz „raus“ zu sein. Am besten du bist dann auch im wahrsten Sinne des Wortes „raus“, nämlich an der frischen Luft. Atme kurz durch und gehe im besten Fall einmal um den Block, um Sauerstoff zu tanken und den Kopf frei zu kriegen. Wenn du dann auch noch etwas isst – und wenn es nur ein Müsliriegel oder ein Vollkornbrötchen ist – kann es wieder losgehen!

 

  1. Schulterklopfer

Nimm dir während deiner Schicht oder deiner Pause Zeit, dich kurz zu loben. Klingt doof, tut aber gut und ist wichtig. Überlege kurz, welche Herausforderungen du bereits gemeistert und welche Stresssituationen du bewältigt hast. Perfekt dafür sind Systeme wie sell & pick, denn hier kannst du direkt sehen, welche Probleme du schon gelöst hast und wer deiner Mitarbeiter dich mit einem digitalen „Cheers“ gelobt hat.

 

  1. Schenkelklopfer

Und noch eine Sache: Lache zwischendurch! Statt dich über einen anstrengenden Kunden zu ärgern, gehe kurz außer Sicht- sowie Hörweite (!!!) und scherze mit deinem Lieblingskollegen über den „kleinen Stresser“ an Tisch fünf. Kurz durchatmen und mit positiver Stimmung und einem Lächeln auf den Lippen zurück in den Service oder an die Bar! Denn du weißt ja: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

 

  1. Bloß kein Freizeitstress

Die Schicht ging mal wieder länger, endlich kannst du auschecken und jetzt musst du ganz schnell weg, weil du noch mit Freund, Freundin oder Lover verabredet bist? Und in den Supermarkt wolltest du dazwischen auch noch? Weniger ist bekanntlich oft mehr. In dem Moment, in welchem du deine Füße aus Deiner Filiale setzt, solltest du auch wirklich abschalten. Nimm dir nach der Schicht nicht zu viel vor oder plane dir einen zeitlichen Puffer zum nächsten Termin ein. Und merke: Freizeit kommt von freie Zeit!

 

  1. Afterwork-Workout

In einem Verkäufer-Job bist du nicht nur mental unter Hochspannung, sondern auch körperlich angestrengt. Wer geistig sowie physisch fit bleibt, hat somit bessere Voraussetzungen den Anstrengungen des Alltags gewachsen zu sein. Zudem wirkt Sport auf die Psyche wie Meditation: Du bist fokussiert auf die Bewegung, stößt Glückshormone aus, kommst innerlich zur Ruhe und schöpfst neue Kraft. Egal, ob du joggen gehst, an der frischen Luft Fahrrad fährst, ein paar Bahnen im Schwimmbad ziehst, in der Muckibude pumpst oder gleich eine beruhigende Sportart wie Yoga oder Qi-Gong wählst – Ein Afterwork-Workout ist der perfekte Stresskiller.

 

  1. Gutes Futter

Schnell ein Schokoriegel, in der Pause das Clubsandwich von der Barkarte und wenn man dann endlich Feierabend hat, ist der Supermarkt schon zu und „nur“ noch Burger- oder der Dönermann haben etwas Essbares parat? Ein Stück Schokolade und ein saftiger Burger machen zwar manchmal einfach glücklich, trotzdem solltest du darauf achten deinem Körper vor, während und nach deiner Schicht genug Vitamine, gesunde Fette, Eiweiß und langkettige Kohlenhydrate aus Vollkorkprodukten zu geben. Denn durch eine ausgewogene Mahlzeit, wie beispielsweise Vollkornpasta mit Gemüse und Fisch oder ein Vollkornbagel mit Avocado und Ei, bleibt dein Insulinspiegel auf einem konstanten Level und du bist leistungsfähiger und stressresistenter.

 

  1. Planvolles Glück

Unser letzter Punkt appelliert insbesondere an Schicht- oder Filialleiter, aber auch Verkaufsmitarbeiter können ihren Chefs ruhig ein bisschen Dampf machen. Denn nicht nur wissenschaftliche Studien  (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2669688/ ) belegen, dass Stress insbesondere durch Unvorhergesehenes verursacht wird. Wenn wir mit einer Sache rechnen oder etwas planen können, fühlen wir uns hingegen der Situation gewachsen und entspannen uns. Das gilt auch für Arbeitspläne und die wöchentliche Schichteinteilung! Du erhältst oftmals die Einteilung für die nächste Woche erst Samstagnacht? Oder kommst montags zur Arbeit ohne zu wissen wie deine nächste Woche aussieht? So schwierig es ist, alle Aushilfen, Festangestellten und Schichtleiter unter einen Hut zu kriegen, lohnt es sich durch eine offene Kommunikation für eine langfristige Planung zu sorgen. Denn, wenn alle Mitarbeiter wissen, wie sich die nächsten zwei oder sogar drei Wochen gestalten, können sie ihren Arbeitsausgleich, sprich ihre Freizeit besser planen und sind garantiert auch erholter und zufriedener im Joballtag.

 

Picture: https://unsplash.com/collections/163765/people-working


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