Gamification bei der Arbeit – Play harder, Work harder!

Fußball, Videogames oder Brettspiele – Spielen macht Spaß!

Man vergisst alles um sich herum, gibt sein Bestes, überwindet seine Grenzen und vergisst oftmals alles um sich herum, so konzentriert und im „Flow“ ist man bei seiner Tätigkeit. Der Spieltrieb ist dem Menschen nicht nur angeboren, sondern ohne seine Fähigkeit, Herausforderungen spielerisch anzugehen und zu lösen, hätte es der Homo Sapiens vermutlich niemals zum hochtechnisierten und -kultivierten Menschen des 21. Jahrhunderts gebracht.

Warum sollte man diesen Spieltrieb also nicht auch für „ernste“ Gebiete nutzen?

Sprich: Warum können wir nicht auch unsere Arbeit wie im Spiel erledigen?

Genau diesen Ansatz verfolgen Gamification Programme, welche für Mitarbeiter-Schulungen, Fortbildungen oder im ganz normalen Arbeitsalltag zum Einsatz kommen. Damit diese professionelle Spielerei allerdings auch wirklich funktioniert, gilt es einige Punkte zu beachten.

1)    Heyho, let’s go!

 Schon bei der Einführung einer Gamification Plattform ist es wichtig, die Mitarbeiter abzuholen und sie nicht ins sprichwörtliche kalte Wasser zu werfen. Denn eine neue Software bedeutet auch immer eine Umstellung für das Team!

Dabei sollte nicht nur beachtet werden, dass die Gamification Plattform zum Unternehmen und den internen Strukturen passt. Es ist zudem entscheidend, dass jeder einzelne Kollege Schritt für Schritt an die neue Software herangeführt wird und sich an sie gewöhnen kann, ohne dass er oder sie das Gefühl haben, die Fäden nicht mehr in der Hand zu halten. Dann fühlt man sich nämlich genauso wie, wenn man in der Kindheit nicht bei den anderen mitspielen durfte.

 

2)    Take it to the next Level!

 Jedes Spiel kann auch ganz schnell langweilig werden. Aus diesem Grund sollte eine Gamification Plattform für Abwechslung sorgen und immer neue Anreize liefern. Zudem sollte es immer ein klar definiertes und vor allem ersichtliches Ziel geben, das die Mitarbeiter immer vor Augen haben. Herausforderungen sollten regelmäßig gestellt werden, jedoch müssen sie vom Schwierigkeitsgrad angemessen sein, sodass weder eine Unter-, noch eine Überforderung besteht. Die Gamification Software-Plattform von sell & pick bietet beispielsweise die Möglichkeit in frei wählbaren zeitlichen Abständen „Challenges“ einzustellen, welche es zu erreichen gilt.

So kann zum Beispiel ein Tagesziel das Abverkaufen von besonders viel Bier sein oder ein Wochenziel die kontinuierliche Steigerung des Mittags-Geschäfts.

Dabei sind alle Challenges und die noch zu überwindende Schwierigkeit grafisch in Echtzeit einsehbar und die Mitarbeiter erhalten durch die anschauliche Darstellung kontinuierliches Feedback zu ihren Leistungen, was für zusätzliche Anreize sorgt. 

 

3)    Play with your Friends

 Auch die richtige Dosis aus Einzel- und Team-Leistung gilt es bei der Gamification am Arbeitsplatz zu beachten. So bietet sell & pick die Möglichkeit, dass sich jeder Mitarbeiter eigene Challenges setzen kann. Zudem kann er in seinem persönlichen Bereich die eigene Leistung und persönliche Entwicklung über Wochen hinweg einsehen.

Auch die Vergabe von Auszeichnungen an einzelne Mitarbeiter, die eine bestimmte Aufgabe besonders gut erledigt haben, rückt den Einzelnen in den Fokus. Auf diese Weise erwacht ein gesundes Konkurrenzdenken, da man ja schließlich auch so gut wie der Kollege sein möchte und sich dadurch doppelt anstrengt. Damit dies jedoch nicht in ein verbissenes Battle ausartet – unter dem die Stimmung aller leiden könnte –  gilt es den Team-Spirit durch gemeinsame Aufgaben zu fördern. So kann man beispielsweise bei sell & pick Team-Challenges einstellen, bei der die Einzelleistungen nicht ersichtlich sind, sondern alle Mitarbeiter gemeinsam für ein zu erreichendes Ziel kämpfen.

 

4)     Be yourself!

 Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch spielt anders. Dies sollte auch bei der Gamification am Arbeitsplatz beachtet werden. Programme, die nur auf einen Spielertypen konzipiert sind, bringen daher nicht die erwünschte Wirkung – nämlich den Spaß aller Teammitglieder an der Arbeit und daraus resultierende, bessere Leistungen. So gibt es, laut dem Informatiker und Games-Spezialisten Richard Bartle, vier Grundtypen:

  1. den Achiver
  2. den Explorer
  3. den Socializer
  4. und den Killer.

Jeden dieser Gamer motivieren im beruflichen Umfeld unterschiedliche Aspekte des Spiels, fordern ihn heraus und bereiten je nach Veranlagung die meiste Freude.

Der Eine liebt es im Team zu arbeiten, für den Anderen zählt es die eigenen Fortschritte zu sehen und der Dritte mag es sich spielerisch mit Kollegen zu batteln.

 

5)    Stay on the bright side

 Bei allen Systemen oder Programmen darf eine Sache niemals vergessen werden: Gamification sollte immer das Ziel haben die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern, ihre Aus- und Weiterbildungschancen zu fördern sowie den Service und die Produkte zu verbessern.

Mitarbeiter sollten sich zwar als Spieler sehen, aber niemals zum Spielball werden!

Das Ausschlachten von Ressourcen oder gar das Aussortieren von Mitarbeitern bei nicht erreichten Levels oder Leistungen wäre nicht nur kontraproduktiv, sondern würde auf lange Frist gesehen die Arbeitsmoral kippen und das Speil zum bitterem Ernst werden lassen.


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