Technologie in der Gastronomie – Sind Drohnen & Co. bald Realität?

Nach einer aktuellen Studie des METRO Chair of Innovation nutzen heute mehr als 30 Prozent der Gastronomen technische Lösungen – für ihre Buchhaltung bis hin zu den sozialen Medien als Form der Kundenkommunikation. Knapp die Hälfte aller Befragten stehen dem Einsatz von technischer Innovation zumindest aufgeschlossen gegenüber. Sollten sie auch, denn Letztere bieten immens viele Möglichkeiten. Und werden von den Gästen zudem immer mehr gefragt und in Anspruch genommen.

 

Das bestätigt eine Umfrage des Restaurantreservierungsportals Open Table: sieben von zehn Menschen nutzen die Möglichkeit, sich vor ihrem Restaurantbesuch online schon einmal die Speisekarte anzuschauen. Man ist eben gerne vorbereitet! Da überrascht es auch nicht, dass in etwa ebenso häufig vorher online nach einem konkreten Restaurant gesucht wird. Und zwar von über 70 Prozent der Verbraucher. Einen Tisch reservieren weit mehr als 60 Prozent der Leute und knapp 50 Prozent machen sich anhand von Online-Bewertungen über das Restaurant schlau bevor sie es besuchen.

Ein übersichtlicher und einladender Onlineauftritt sollte also für jede Gastronomie ein Muss sein, aber das ist noch lange nicht alles. Die Gastronomie fängt an sich in allen Bereichen zu professionalisieren und vermehrt auf technische Unterstützung zu setzen.

 

Neben den Trends, die in der Gastronomieszene heute schon zum guten Ton zählen, werden sich in Zukunft noch weitere gesellen. Service steht dabei ganz oben auf der Agenda, denn das zeichnet die Branche immerhin aus. Eine Bewegung, die sich heute schon ankündigt und vereinzelt Anwendung findet, ist die der Drohne. Ein Lieferservice, der seine Kunden mit Speisen über Minihubschrauber versorgt – klingt abgespaced, ist aber bei Schnellrestaurantketten in Ländern wie Neuseeland oder den USA Realität. In Dubai konnten sich Strandgäste sogar zeitweise Cappuccino, Eiskaffee und Co. to go aus der Luft liefern lassen. Der Kellner 3.0 dreht aber auch indoor seine Runden. In einem Restaurant in Singapur fliegen Drohnen von der Theke zu den Tischen, und servieren so die Speisen und Getränke, völlig unbemannt. Infrarotsensoren, die überall im Restaurant platziert sind, sorgen dafür, dass die Technik funktioniert.

 

Oft sind solche Innovationsprojekte aber auch nur Marketinggags oder Testläufe, die absehbar machen sollen, welche Hürden die Technik noch nehmen muss und wie die Kunden überhaupt darauf reagieren. Letztere, so der O-Ton der Macher, finden den neuen Trend spannend und ansprechend. Klar doch, denn letztlich interessiert mich als Kunden ja alles, was den Service verbessert und mir das Konsumerlebnis versüßt und erleichtert. Dennoch: wer unbemannte Flieger über die Köpfe seiner Gäste kreisen lässt, geht auch ein Risiko ein. Drohnen wiegen einige Kilos und können erhebliche Verletzungen verursachen, sollten sie aus technischen Gründen mal abstürzen. Zudem sind die Laufzeiten der Akkus noch kurz, die Kosten für die Anschaffung aber hoch. So mag man bezweifeln, dass sich Drohnen in Restaurants durchsetzen. Denn es gibt Behörden, die das genehmigen müssen. In den USA hat beispielsweise die Flugaufsichtsbehörde FAA einen Regelentwurf vorgebracht, der besagt, dass Kopter nicht über Köpfe Unbeteiligter fliegen dürfen und sich immer in Sichtweite der Piloten befinden müssen. Ganz ohne Mensch geht es dann am Ende also doch nicht. Was das Erlebnis des Gastes wohl kaum schmälern dürfte.

 

Wesentlich ungefährlicher und trotzdem mindestens genauso neu und auf dem Vormarsch in Sachen Technologie am Arbeitsplatz sind da Tools zur Verkaufssteuerung und -optimierung, wie die Software der sell & pick GmbH. Denn: Kennzahlen verhelfen jedem Unternehmer, sein daily business noch besser zu verstehen und optimal auf Veränderungen zu reagieren. Der Vorteil dieser neuen Systeme ist, dass komplizierte und zeitaufwändige Auswertungen wegfallen – stattdessen gibt es alle Informationen transparent und in Echtzeit – egal wo man ist. Und wer würde nicht gerne die U-Bahn Fahrt nutzen und sich live in den Store beamen lassen, um zu sehen wie sich die Produkte aktuell verkaufen. So kann man schon im Vorfeld Aktionen einplanen und Mitarbeiterbriefings ausspielen und muss sich nicht beim Tagesabschluss über verpasste Chancen ärgern.

 

Sämtliche Testläufe zeigen: die immer schneller werdende Entwicklung in Sachen Technik wird auch die Gastronomie peu à peu verändern und ihr immer mehr Möglichkeiten geben, sich gewinnbringend zu vermarkten und ertragsreich zu wirtschaften. Wir dürfen also weiter gespannt sein! Nicht nur als Verbraucher. Denn Fakt ist: jeder Gastronom sollte auch in Sachen Technik auf dem neuesten Stand sein, um keinen Trend zu verpassen, der ihn und sein Lokal auf dem Weg zum Erfolg ein Stück weiterbringt.

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