Employer Branding nach innen und außen – Der Mitarbeiter als Markenbotschafter

 

Wenn man als Unternehmen talentierte, junge Kräfte auf sich aufmerksam machen und – mehr noch – für sich gewinnen möchte, muss man heute viel mehr tun, als Jobgesuche in Form von Anzeigen schalten. Das A und O ist es, sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen und ein entsprechendes Image zu erarbeiten, das auch über die Unternehmensgrenzen hinaus nach außen dringt. Im Fachjargon: Employer Branding. Die positiven Effekte lassen sich nur dann nutzen, wenn man eine gute Strategie erarbeitet und verfolgt. Das Ziel muss heißen: die eigenen Mitarbeiter zufriedenstellen, damit positiver Wiederhall nach außen stattfindet und neue, gute Leute anzieht.

Aber zunächst einmal zum Begriff selbst: Employer-Branding stammt – natürlich – aus dem Englischen. Frei übersetzt lautet er: Arbeitgeber-Markenbildung. Dabei wird auf die Werkzeuge klassischer Marketingmaßnahmen zurückgegriffen – nur wirken diese nicht im Hinblick auf ein Produkt oder eine Marke, sondern auf ein Unternehmen als Arbeitgeber. Und mal ehrlich: Welche Firma kann angesichts der derzeitigen Fachkräfte-Knappheit kein (noch) besseres Image als Spitzenarbeitgeber brauchen?! Wie auch beim klassischen Marketing geht es darum, sich von der Konkurrenz abzusetzen – um zwar keine Kunden, wohl aber neue Mitarbeiter zu gewinnen.

 

Inneres Employer Branding richtet sich an die Mitarbeiter, die man bereits für das Unternehmen gewonnen hat. Hierbei stellt man sich die Fragen „Sind meine Mitarbeiter zufrieden? Sind sie motiviert? Identifizieren sie sich mit ihrem Tun und dem Unternehmen? Sehen sie einen übergeordneten Sinn in ihrer Arbeit?…“ Im Großen und Ganzen geht es darum, aus einem Mitarbeiter einen zufriedenen Mitarbeiter zu machen und dadurch insgesamt ein motiviertes Team zu schaffen. Diese Teammitglieder werden aus innerem Antrieb heraus mehr leisten – einfach, weil sie es WOLLEN. Das ist das höchste Gut der Personaleffektivität, noch vor Gehaltserhöhung und Co. – so bestätigen es Studien.

 

Ebenfalls interessant: Die Faktoren, die Mitarbeiter motiviert halten, werden von Arbeitgebern meist falsch eingeschätzt. Auch das ist durch Untersuchungen bekannt. Besonders die Bedeutung extrinsischer Motivatoren wird eben oft überbewertet. So beispielsweise monetäre Anreize, wie das Gehalt. Klar, eine gute und faire Vergütung ist ein wichtiger Aspekt für den Arbeitnehmer. Jedoch kann dieser Faktor nur dann seine Wirkung erzielen, wenn andere Dinge stimmen – und wenn diese die Basis für einen erfüllten Arbeitsalltag liefern.

 

Was genau wünscht sich der Mitarbeiter von heute?

Wertschätzung vom Vorgesetzten, ein gutes Betriebsklima, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, das Leben einer guten Work-Life-Balance, flache Hierarchien, Flexibilität (z. B. bei den Arbeitszeiten oder die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten) und eine gute interne Kommunikation – um nur ein paar Beispiele anzuführen. Um bei einer jungen, digital-affinen Zielgruppe attraktiv zu sein und zu bleiben, sollten Unternehmen mit der Zeit gehen. Der Einsatz von Tools kann die Kommunikation verbessern, Know How vermitteln oder auch die intrinsische Motivation stärken – wie es auch die sell & pick Software macht.

 

Um auch neue Mitarbeiter gezielt anzusprechen muss man beherzigen, dass es bei Stellenausschreibungen nicht nur darum geht, Arbeitsprofile anzugeben. Vielmehr muss die Vision des Unternehmens herausgestellt werden, ebenso wie die Vorteile und Angebote, die den Teammitgliedern geboten werden. Schaffe Einblicke in den Arbeitsalltag in Form von Video- und Foto-Content und kommuniziere, was das Unternehmen ausmacht, welche „Persönlichkeit“ es hat. Eine Stellenausschreibung muss den Charakter der Firma vermitteln, so können Interessenten gezielt angesprochen werden, weil die Anzeige eben nicht austauschbar, sondern einzigartig ist.

 

Denn letztlich funktionieren wir auch im Arbeitsleben durch Emotionen – was uns fühlen lässt, bleibt hängen, es bleibt im Kopf. Und wenn noch dazu ein Bekannter gut über seinen Arbeitgeber spricht, dann kann ich sicher gehen, in diesem Team richtig zu sein. So hat das Unternehmen die beste Mitarbeiterwerbung erzielt. Indem Recruiting und Employer Branding in einer perfekten Symbiose ineinandergreifen, die dem Fachkräftemangel entgegenwirkt – egal in welcher Branche.

 

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