Die Revolution des Arbeitsalltags: Vor- & Nachteile der neuen Technologien

 

Prozesse digitalisieren – so lautet die Devise für Unternehmen, die sich im Zuge der neuen Technologien und ihren Möglichkeiten optimieren wollen. Indem ein Betrieb sich zunehmend digital aufstellt, vernetzt er Kompetenzen, arbeitet mobiler und kommuniziert effizienter. Das bedeutet, er wird automatisch wettbewerbsfähiger. Nur wer in Sachen neue Technologien heute mitzieht, schöpft sein volles Erfolgspotential aus. Grundsätzlich gilt es also, sich auf den aktuellen Trend einzulassen. Auch wenn das besonders für alt eingesessene Firmen mit über Generationen verankerten Arbeitsabläufen im ersten Moment einen gewissen Nachteil oder sogar eine Gefahr zu bergen scheint – bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die Bedenken als Trugschluss.

 

Die neue Generation an Arbeitnehmern wird immer technikaffiner – je jünger der Angestellte, desto wahrscheinlicher ist auch seine Neigung und Kompetenz in Sachen digitaler Arbeitsprozesse. Die Generation der Digital Natives stellt zusammen mit den technischen Neuerungen bestehende Arbeitsmodelle à la Nine to Five, 5 Tage die Woche und ihre verbreitete Präsenzkultur am Arbeitsplatz zunehmend in Frage. Denn: Wieso bitte gibt`s einen Bürozwang, wenn die Arbeit offensichtlich von überall aus erledigt werden kann?

 

Und da kommen wir zum scheinbar großen „Nachteil“ der neuen Technologien. Denn: um dem Mitarbeiter neue Möglichkeiten und Flexibilität zu bieten, muss der Arbeitnehmer sein über viele Generationen aufgebautes Kontrollbedürfnis ablegen. Was machen meine Mitarbeiter den ganzen Tag? Wie viele Stunden sitzen sie am Rechner? Wann machen sie Pause, vielleicht sogar obwohl die Präsentation zum herannahenden Pitch doch so zeitig fertig werden muss?! Das alles wird in der neuen Arbeitswelt von Homeoffice, 6-Stunden-Woche, Digital Nomaden und Co. immer unkontrollierbarer.

 

Erst auf längere Sicht zeigt sich für den Arbeitgeber, welcher Mitarbeiter „vertrauenswürdig“ ist. Und sich trotz eigenverantwortlichem Freizeitmanagement effektiv und verlässlich um seine Aufgaben kümmert. Die, die das Vertrauen des Chefs diesbezüglich genießen und ihren Pflichten auch ohne ständigen Schulterblick ernst nehmen, werden mit weitaus mehr Motivation und dadurch umso effizienter ans Ziel kommen – denn sie tun es eigenverantwortlich und somit angetrieben durch intrinsische Motivation. Sie ist der beste Antriebsmotor, Mitarbeiter zufrieden zu stellen und damit langfristig an sich zu binden, was letztlich in einen positiven Kreislauf aus Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenserfolg mündet.

 

Weitaus schwieriger ist dieses „Freiheiten einräumen“, wenn die Mitarbeiter eben nicht ortsunabhängig arbeiten können. Das gilt beispielsweise im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Hier ist die Präsenz von Verkäufern großteils noch notwendig. Klar wird im stationären Handel ebenfalls auf Technologien gesetzt, siehe Self-Service-Kassen, wie bei IKEA oder verschiedenen Supermarktketten. Aber zumindest in Punkto Verkaufs- und Beratungsgespräche ist ein Verkäufer aus Fleisch und Blut nicht wegzudenken. Denn genau diese schaffen Kundenzufriedenheit und können die Verkaufszahlen steigern – durch Produktwissen und klare Ziele. Auch hier ist heute ein Support mittels Technologie möglich, wie die Software von sell & pick zeigt. Warum also nicht den Mitarbeitern Freiräume einräumen, indem sie sich die Ziele selbst setzen? Dass das funktioniert, hat die Systemgastronomie Espitas gezeigt: „Ich habe einen hochmotivierten Mitarbeiter, der seine Missionen (Verkaufsaktionen) selber anlegen kann. Ich selbst habe ein wunderbares Auswertungstool und ich kann Team-Missionen anlegen, um das Teambuilding zu fördern.“

 

Technologien lassen sich in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensbereichen individuell sinnvoll integrieren. Wichtig ist: Jedem Mitarbeiter die Kompetenz zuzusprechen Entscheidungen zu treffen, sei es über den Ort der Arbeit, gewisse Ziele oder die Struktur des Workloads. Das gibt der Person eine gewisse Mündigkeit und schafft ein Arbeitsverhältnis in Augenhöhe. Der Mitarbeiter wird zum Teammitglied und nimmt sich auch als solches wahr. Was wiederum dazu führt, dass er sein Tun als „Zutun“ zum Erfolg des Unternehmens begreift. Und sich so unmittelbar mit seinen Aufgaben identifiziert und einen übergeordneten Sinn in ihnen sieht. Wir sehen also: die neuen Technologien rund um die Digitalisierung bringen nur auf den ersten Blick Hindernisse mit sich. Die Unternehmen, die offen sind für Neuerungen und sie strategisch gut adaptieren, werden schnell aus den Vorteilen Erfolge ziehen.

 

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