Einsatz von Robotern – Ciao, Fachkräftemangel?!

 

Für den deutschen Mittelstand ist er ein erhebliches Risiko – der Fachkräftemangel. Dies zeigen Studien deutlich. Um dem entgegenzuwirken – und das wird immer klarer – müssen wir bei der Personalbeschaffung neue Wege gehen. Die CDU hat jüngst sogar ein Milliarden-Projekt eingeleitet: eine KI-gesteuerte Plattform für Weiterbildungsmaßnahmen rund um die Digitalisierung und gegen den Fachkräftemangel. Auf der anderen Seite stehen viele mit Skepsis dem technischen Fortschritt gegenüber – so werden unsere Maschinen schließlich immer fähiger und sorgen vielleicht in Zukunft sogar dafür, dass wir gar keine Fachkräfte mehr benötigen. Stichwort Arbeitslosenquote… Aber ist das wirklich eine sich abzeichnende Bewegung? Oder können Bots, KI und Co. vielleicht sogar gegensätzlich wirken?

 

Keine Frage, künstliche Intelligenz hat in vielen Bereichen unseres Alltags bereits Einzug gehalten. Auch wenn es viele Menschen nach wie vor beunruhigt, dass durch diesen Trend immer mehr unserer vertraulichen Daten gesammelt und verwertet werden, birgt selbiger große Chancen. Denn Maschinen können den Menschen in den meisten Fällen gar nicht ersetzen, sie ergänzen ihn nur. Und sorgen wiederum dafür, dass an anderen Stellen menschliche Ressourcen frei werden – für komplexere Aufgaben. Um nur ein paar Aspekte zu nennen: in vielen Fabriken und Industrien können Maschinen selber entscheiden, wann sie laufen und wann nicht. Die Produktion wird automatisch angepasst an die Nachfrage und den günstigsten Betriebskostenpreis. Dadurch arbeitet das Unternehmen weitaus wirtschaftlicher und kann damit unter anderem seine Mitarbeiter besser bezahlen.

 

Kernprozesse automatisieren – das geht schon heute eine Vielzahl an Firmen so an. Das Ergebnis: Ihre operationelle Effizienz verbessert sich immens. Bots und KI treten hauptsächlich dort auf, wo es um sich wiederholende Arbeitsschritte geht – zum Beispiel am Fließband. Letztlich sorgen die neuen technischen Möglichkeiten so dafür, dass menschliche Kapazitäten frei werden. Eben jene Kapazitäten, die ein Mensch im Gegensatz zu einer Maschine nun einmal mit sich bringt.

Wir denken an all die wunderbaren Berufsfelder, die mit Kreativität, Herz und Verstand zu tun haben. Eine Maschine kann ein Auto zusammenschrauben, entwerfen kann es der Menschen eindeutig besser. Denn das Design erfordert nicht nur eine Idee, sondern auch den Sinn für das Lebensgefühl, das letztlich hinter jeder Marke steckt und nicht nur deren Identität, sondern auch die des potentiellen Käufers ausmacht. Das sind hoch emotionalisierte Prozesse – sowohl in der Entwicklung als auch im Konsum. Diese sind aktuell noch dem intelligentesten aller Roboter fremd. Dafür bedarf es Fachmänner und -frauen. Und die gilt es, wie eben besprochen, morgen noch mehr zu finden, als heute.

 

Roboter und KI stellen also genau betrachtet gar keine Gefahr dar, sondern vielmehr eine Chance. Besonders für Fachkräfte und die, die es werden wollen. Denn im Zuge der Technologisierung werden immer mehr Arbeitsplätze geschaffen, die den Menschen mental fordern. Goodbye Nine to Five Fabrikarbeiter – hallo Fachkraft! Um den steigenden Bedarf zu decken, bieten sich Recruiting-Systeme an, die auf KI fußen. Künstlich intelligente Systeme, die anhand von Daten Schlussfolgerungen ziehen und eigenständige Entscheidungen treffen, sind jetzt schon ein zentraler Technologie-Trend. Denn in vielen Branchen herrscht ja bekanntlich bereits heute akuter Fachkräftemangel. Das bedeutet für Personaler: Sie müssen ihr Unternehmen für potenzielle Kandidaten so attraktiv wie nur möglich machen. Chatbots und Matching-Algorithmen erweisen sich bei der Nachwuchs-Suche und dem Erstkontakt als sehr hilfreich!

 

Fazit: Künstliche Intelligenz und Roboter werden zunehmend für Routinearbeiten eingesetzt und damit an manchen Stellen Personal reduzieren. Der Clou: gleichzeitig haben Bots das Potential, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken – heute so wie in der Zukunft. Das hat auch die Politik nicht ohne Grund erkannt.

Unumstößlicher Fakt ist: Fachkräfte werden heute gebraucht – und morgen sogar mehr denn je. Denn während sich technisch-intelligente Systeme bei routinierten Arbeitsabläufen bewähren und auch im Hinblick auf ihre Kosten unschlagbar sind, werden es sicher immer Menschen sein, die mit ihrer Intuition, ihrem strategischen Denken und auch mit ihrer Kreativität den wirtschaftlichen Erfolg unserer Unternehmen anführen. Durch das Herz einer Firma, einer Marke oder eines Produktes wird immer menschliches Blut fließen – soviel ist sicher.

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