TechTrends 2019 – für Gastronomie und den stationären Handel

 

Während man sich in den kleinen und großen professionellen Küchen Deutschlands auch 2019 was die Topf- und Pfanneninhalte angeht stärker auf Lokalität und Tradition besinnt, wird die Gastronomielandschaft in ihrer logistischen und serviceorientierten Bereichen immer moderner. Denn Hightech ist schon längst sowohl bei den Köchen als auch beim Servicepersonal angekommen – ein Trend der sich ebenso beim stationären Handel zeigt. Konkrete Beispiele gefällig?! Here we go…

 

Digitalisierung und Gastronomie stellen tatsächlich ein echtes Dreamteam dar. Heißt das wir werden bald schon nur noch von Robotern bedient? Blödsinn! Die Digitalisierung wird vielmehr dafür sorgen, dass in der Gastronomie alles Analoge besser wird. Auch der Service! Denn durch moderne Technik, wie beispielsweise schon Kassen- und Servicesysteme über die die Mitarbeiter Bestellungen aufnehmen und sogar abrechnen können, wird letztlich viel mehr Zeit frei für das was wirklich zählt: Gastfreundschaft.

 

Ähnliche Effekte erzielen Systemgastronomien, die auf das Bestellen über Tablet und Co setzen. Dennoch ist zu sagen, dass der Wunsch des „persönlichen Kontakts“ vom Kunden in der Gastronomie lange noch nicht ausgedient hat. Im Gegenteil, Untersuchungen belegen, dass vielen Gästen die menschliche Komponente im Service sehr wichtig ist. Das wird auch 2019 keiner der modernen Trends ändern. Selbst wenn unsere Gastronomie Landschaft durch Food-Bewegungen wie Essen aus dem 3D-Drucker oder Bestellungen per transplantiertem Chip unter der Haut hier und da sci-fi-artige Züge annehmen wird.

 

In welchem Bereich die digitale Revolution in der Gastronomie tatsächlich bereits stattfindet, ist – wie eben schon angedeutet – im Backoffice. Digitale Lösungen für Kasse, Dienstplanung, Buchhaltung, ja sogar Mitarbeiterentwicklung (siehe sell & pick) werden immer erfolgreicher eingesetzt. Der Clou: die Technik erlaubt es, das alles zu vernetzen – von der Bestellung über das Reservierungs- und Buchungssystem, bis hin zur Teamplanung, Abrechnung, Steuerberatung – alles wird digital abgebildet. Bye bye Zettelwirtschaft! Und neben der Zeit der Mitarbeiter wird auch noch Geld gespart. Man kann also hier von einer klassischen Win-Win-Situation sowohl für den Gastronom, als auch seinen Gast sprechen.

 

Einen ebenso lebhaften Digitalisierungstrend erlebt der stationäre Handel. Da heißt es nicht mehr „online vs. offline“, sondern „online meets offline“. Die Anbieter haben gemerkt: Internetshops alleine sind nicht das Ende der digitalen Shopping-Revolution. Es geht vielmehr um die Verknüpfung von stationärem Handel und Onlinehandel. Denn viele Kunden wollen beim Einkaufen mit allen Sinnen angesprochen werden. Es geht um das Einkaufs-ERLEBNIS. Gerade bei hochpreisigen Waren wollen sie eben nicht nur auf einen Bildschirm starren und sich mühselig das Kleingedruckte im Internetshop zusammensuchen. Sie wollen anfassen, fühlen, riechen, erleben. Die Bildqualität eines Flatscreens überträgt sich nun einmal nicht über den heimischen Laptop. Ebensowenig wie das Sitzerlebnis auf einem Designersofa. Und so eröffnen immer mehr Big Player Showrooms in unseren Fußgängerzonen. Dort kann zwar oft nichts gekauft werden. Aber neben jedem Produkt liegen Tablets, mit denen sich die Kunden online weiter informieren, Preise vergleichen und sogar direkt bestellen können. Und natürlich werden sie auch persönlich beraten – noch von Menschen. Mittlerweile sind aber auch schon AR-Brillen im Test, die dem Kunden für den Erstkontakt einen Avatar an die Seite geben, der ihn durch den Laden führt und zum gewünschten Produkt Auskunft gibt. Auch hier ist es wie in der Gastronomie Zeit, die frei wird. Denn um die wirklich kniffligen Fragen können sich dann wieder menschliche Experten kümmern – dann aber mit mehr Ruhe und Muße für den einzelnen Kunden.

 

Das Aus von Internetshops wie beispielsweise DaWanda zeigt, dass der Onlinehandel gut daran tut, dem Kunden näher zu kommen. Früher war es noch ein Trend, dass jeder noch so kleine Shop auch Internetbestellung anbot. Jetzt müssen Internetriesen wie Amazon zusehen, wie sie persönlicher werden – um das bisher fehlende Bindeglied zum Kunden – die „Menschlichkeit“ – herzustellen. Der neue Trend dahingehend sind so genante Storefronts. Damit bietet zum Beispiel der eben genannte Internetgigant eine Plattform für kleine und mittelständige Händler damit sie sich und ihren Werdegang, ihre Handelskonzept etc. präsentieren können. Videos und Kurzportraits die einen Blick hinter die Kulissen geben und ein Gefühl von Nähe herstellen. Gezeigt werden diese dann sowohl auf digitalen als auch nicht-digitalen Kanälen, nämlich zum Beispiel auf Websites und in TV-Spots.

 

Wir sehen also: Der der Trend der sich 2019 durchzieht, sowohl im Gastronomischen als auch im Handel ist die große Fusion aus Online und Offline – eine Fusion, die viele Vorteile bietet, sowohl für unsere Lebens- als auch unsere Arbeitswelt. Wir dürfen also auch in dieser Hinsicht gespannt sein, auf ein neues und aufregendes Jahr 2019.

 

 

 

 

 

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