Mit Vollgas ins neue Jahr! Wie man motiviert in den Arbeitsalltag startet & ihn sich dabei sogar leichter macht

Vorbei sind die goldenen Feiertage, die vielen schönen Treffen mit Familie und Freunden, die rauschende Party zu Silvester, das glitzernde Feuerwerk und auch die gemütlichen Nachmittage auf der Couch… Klar, dass man an den ersten Tagen zurück im Arbeitsalltag erst einmal in eine kleines Loch fällt. Studien der Universität Nimwegen ergaben: Zwei Drittel der Deutschen bekommen nach mehreren freien Tagen sogar ein so genanntes Post-Holday-Syndrom. Sie fühlen sich nach dem Urlaub deprimiert und oft noch gestresster als vorher. Und das will man doch gerade zum Start in ein neues Jahr vermeiden! Statt dessen wollen wir die Neujahrseuphorie so weit wie möglich auch in unseren Arbeitsalltag hinübertragen – und frisch und voller Tatendrang zurück in den Job starten. Die folgenden fünf Do’s und Dont’s können dabei helfen.

 

 1. Schaffen Sie privat Ordnung

Nach den Feiertagen haben sich die Wäscheberge angesammelt, in der Küche stapeln sich die Töpfe und Pfannen und und und. Wer all die lästigen To-Dos im Haushalt bis zur letzten Minute hinauszögert, nimmt sie mit in die erste Arbeitswoche oder ist noch bis spät in die Nacht des letzten freien Tages am Putzen. So oder so: die Rückkehr in den Arbeitsalltag startet mit Stress pur! Also nehmen Sie sich lieber die Zeit, um sich diesen Dingen in Ruhe und nicht nur zwischen Tür und Angel zu widmen. Ganz entspannt am Abend vor dem ersten Arbeitstag noch ein Glas Wein zu trinken und Tatort zu schauen, ist definitiv entspannter und lässt die Feiertage schöner ausklingen, als die ganze Nacht oder die darauf folgenden Tage nach der Arbeit stundenlang Wäsche und Co. zu waschen.

 

 

2. Wählen Sie den richtigen Tag für die Rückkehr

Die meisten Leute kommen entweder direkt nach den Feiertagen zurück ins Büro oder aber an einem Montag. Warum eigentlich?! Gönnen Sie sich doch einfach ein paar mehr Urlaubstage und legen Sie Ihren ersten Arbeitstag auf einen Donnerstag. Dann klopft das Wochenende ganz bald schon wieder an die Tür. So kann der Wust an Mails und die ersten wichtigen To-Dos an den zwei restlichen Tagen der Woche abgearbeitet werden, mit dem Wissen, dass schon ganz bald die nächste Ruhephase wartet. Dieser Gedanke entspannt ungemein und nimmt der Rückkehr aus dem Urlaub die gewisse Hektik.

 

 

3. Planen Sie einen Puffer ein

Wappnen Sie sich davor, direkt am ersten Tag nach dem Weihnachtsurlaub Termine annehmen zu müssen. Planen Sie diesen ersten Tag zurück im Büro schon vor der Abreise ganz bewusst als Puffer ein! Das geht zum Beispiel, indem Sie ihren E-Mail-Assistenten ein oder zwei Tage länger einstellen. So lässt einen zumindest das Telefon noch etwas in Ruhe und man hat die nötige Zeit, um wieder in die Routine zurückzufinden. Generell gilt: Nicht gleich von 0 auf 100 heißlaufen! Es erwartet nämlich niemand, dass schon am Ende Ihres ersten Tages alle E-Mails, Briefe und Memos beantwortet wurden. Die Kollegen wissen, wie viel sich innerhalb des Urlaubs anhäufen kann. Und haben sicher Verständnis.

 

 

4. Ziehen Sie ihre Lehre aus den freien Tagen

Aus seinem Umfeld genommen, mit etwas Abstand, sieht man oft: Was läuft in meinem Arbeitsalltag eigentlich falsch, was würde ich gerne ändern und vor allem wie kann ich das angehen? Sie sind es zum Beisel schon lange Leid, sich mittags immer ungesundes Zeug von der Fastfood-Bude an der Ecke reinzuzwängen? Hauptsache schnell?! Nehmen Sie die Rückkehr zum Arbeitsalltag zum Anlass, sich bewusst morgens zehn Minuten eher auf den Weg zu machen und beim Supermarkt ein paar Salatzutaten zu besorgen. Die Sie dann mittags in Ruhe in der Küche zubereiten. Das dauert nicht lange, ist entspannend, gesund und führt wohlmöglich noch zu dem ein oder anderen netten Gespräch unter Kollegen in der Teamküche.

 

5. Die richtige Vor- und Nachsorge

Zum Schluss ein Tipp, den man sich generell mal für den nächsten Urlaub merken könnte: Erledigen Sie dringende Aufgaben wenn möglich vor ihren freien Tagen. Das große Projekt was kurz nach der Urlaubsrückkehr – am besten sofort zum Jahresbeginn – abgeschlossen sein muss, sollte am besten schon abgehakt und soweit eingetütet sein – auch wenn es eigentlich noch Zeit hat. Wenn Sie aus dem Urlaub zurück sind, warten so viele neue Aufgaben, liegengebliebene Mails und To-Dos auf Sie, dass die Deadline eng werden könnte. Das stresst! Aber auch für die Nachsorge und damit einen guten Start ins neue Arbeitsjahr sollte Sie sich schon im Vorfeld kümmern. Sprich: Verabreden Sie schon zum Ende des alten Jahres ein Meeting mit den Kollegen, bei dem Sie gemeinsam auf das neue Jahr Blicken, Pläne konkretisieren und Ziele definieren – das schafft Struktur und motiviert!

 

 

Man sieht also: Stressfrei ins neue Arbeitsjahr zu starten, ist möglich. Man muss es nur von vorne herein richtig angehen. Die erfreulichste Info zum Schluss: Eine Umfrage des IFAK-Instituts hat ergeben, dass 56 Prozent der Arbeitnehmer sich nach den freien Tagen sogar auf den Job freuen. Bei den Frauen sind es sogar 13 Prozent mehr. In diesem Sinne: Happy New Year! Möge die Motivation mit uns sein!

 

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