Zusammen statt von oben herab: Warum Personalleitung nicht mehr ohne emotionale Kompetenz auskommt

Eiserne Strenge, knallharte Disziplin und rigorose Konsequenzen – was noch vor einiger Zeit als ganz normaler und vielfach angesehener Ton in der Gastronomie galt, ist immer mehr im Wandel. Nicht zuletzt durch ein neues Arbeitsethos der Generation Y (https://sell-pick.com/2016/07/29/y-generation/) sowie durch aktuelle Erkenntnisse in Pädagogik und Wissenschaft wird immer deutlicher: Wer ein Restaurant als Chef oder Betriebsleiter erfolgreich führen möchte, darf seine Mitarbeiter weder mit Füßen treten noch an die Wand stellen. Emotionale Intelligenz bei der Personalführung, flache Hierarchien und Teamgeist fördern nicht nur die Motivation der Mitarbeiter und somit deren Effizienz, sondern steigern auch die Umsätze eines gastronomischen Betriebes.

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Wieso? Weshalb? Warum? – Die Generation Y und wie sie das Arbeitsleben verändert

Wer sind die Ypsilons?

Als Generation Y werden alle zwischen etwa 1980 und 1999 Geborenen bezeichnet. Sie sind die Nachfolgegeneration der Boomers (bis 1965) und der Generation X (bis 1980). Zudem ist die Generation Y die erste der Digital Natives, zu deren Alltag Technik und Internet gehören und für die keine Grenze zwischen on- und offline mehr existiert.

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Burn Out in der Gastronomie – Was tun, wenn man nicht mehr kann?

Immer auf der Bühne sein. Jedem Gast einen unvergesslichen Abend bereiten. Früh kommen und spät gehen. 20-Stundenschichten und immer dann arbeiten, wenn Freunde und Familie frei haben.

 

Der Druck in der Gastronomie ist hoch und die jederzeit präsente „Jury“ in Form der Gäste ist unbestechlich. Doch die Gäste verbringen nur wenige Stunden in einem Restaurant. Eine Zeit, in welcher sie eine gute Zeit haben wollen. Ganz im Gegensatz zu den Gästen, arbeiten die Angestellten von Bars und Restaurants allerdings nicht nur diese wenigen Stunden, sondern viel, viel länger.

„Wie gehorsame Soldaten marschieren wir in eine Schießerei – jedes Mal, jede Schicht, jeder Service verursacht unbewussten Stress, der stetig unterschätzt wird. Wir sind immer auf der Bühne: wenn sich die Türen öffnen bis zum letzten Gast.“  weiß Tantris-Top-Sommelier Justin Leone. Und auch Fernsehkoch Andi Wojta kennt den Druck, welcher gerade in der Sternegastronomie herrscht: „Es ist mit der Champions League vergleichbar: Der Druck entsteht, weil die Titel bestätigt werden müssen. Jene Fußballer, die etwas erreichen wollen, bleiben nach dem Training am Platz. Wer den Ausgleich nicht schafft und keinen Halt in der Familie hat, zerbricht.“

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