Gastronomie-Management mit hohem Happiness-Faktor

So steuert Gastro & Soul mit sell & pick seine Prozesse

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Wie lassen sich über 50 Restaurants, Franchisebetriebe und hunderte Mitarbeitende in Echtzeit steuern sowie vorausschauend planen? Die Gastro & Soul GmbH zeigt, wie eine vollständig integrierte, datengetriebene Unternehmens-Steuerung auf Basis der Lösungen von sell & pick nicht nur Transparenz schafft, sondern die operative Geschwindigkeit messbar beschleunigt und auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für Wachstum sorgt.

Seit 2024 ist „Gastro & Soul“ mit seinen Betrieben Kunde von „sell & pick“. Schritt für Schritt wurden seitdem die Datenströme über die zentrale Steuerungs- und Beratungsplattform des Münchner Unternehmens geleitet und koordiniert mit dem Ziel, dass alle relevanten Informationen aus den Betrieben an einer Stelle in der Hildesheimer Systemzentrale zusammenfließen.

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„Wir sind immer schon ein sehr produktives und zahlenorientiertes Unternehmen gewesen“, erklärt Martin Ernst, Geschäftsführer von Gastro & Soul. Der Unterschied jetzt macht, dass der Datenfluss seit der Integration von sell & pick immer stärker automatisiert verläuft, in Echtzeit und ohne aufwändiges (und fehleranfälliges) manuelles Eingreifen. Der Vorteil: Alle Benchmarks, die das zentrale Controlling für die Analyse und für daraus abgeleitete Handlungen benötigt, liegen nun zeitnah vor.

„Wir wissen jederzeit, wo wir stehen“, erklärt Ernst. „Ich habe schon morgens beim ersten Kaffee den kompletten Überblick auf der mobilen Version.“ Wie erfolgreich ist der Vortag in Betrieb X verlaufen? Und das beispielsweise im Verhältnis zum Vormonats- oder Vorjahrestag?

Früher habe ich für vollen Überblick eine halbe Stunde und verschiedene Tools und Tabellen benötigt. Jetzt habe ich ihn schon nach wenigen Minuten. Das schätze ich unglaublich. Das Management KPI Dashboard ist mein Go-to-Tool!
 
— Martin Ernst | Geschäftsführer von Gastro & Soul

Echtzeit-Kennzahlen für die Unternehmensziele

Diesem Tool entnehmen Ernst und seine Mitarbeitenden im Controlling alle wichtigen Kennzahlen aus den Betrieben in Echtzeit: den Nettoumsatz im laufenden Monat (oder wahlweise anderen Zeitspannen), die Gäste- bzw. Rechnungsanzahl, den Durchschnittsbon sowie der aktuelle Wareneinsatz fließen in das Dashboard ein. Eine besonders wichtige Kennzahl ist die Produktivität, die sich aus den über sell & pick ermittelten Daten ergibt, also der Umsatz pro Mitarbeitendem. Die Produktivitäts-Kennzahlen liegen für Küche, Service und das gesamte Team vor – damit lassen sich der Ist- und der Soll-Wert exakt abgleichen.

Ein Beispiel: Für einen bestimmten Tag wird eine Zielproduktivität von 75 Euro pro Mitarbeitendem und Stunde angesetzt. Diese ergibt sich aus den zugrunde liegenden Erfahrungswerten. Wird das Ziel am Ende des Tages um einen bestimmten Betrag oder Prozentsatz unter- oder überschritten, lässt sich daraus beispielsweise ableiten, dass eine personelle Über- oder Unterversorgung vorliegt. Martin Ernst:

„Unser Ziel ist es, die Zahlen in der Planung immer weiter zu stabilisieren und uns nicht von ihnen überraschen zu lassen.“

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Transparenz in jedem Betrieb

Von der Datentransparenz profitiert nicht nur die Zentrale, sondern jeder einzelne Betrieb von Gastro & Soul. Denn der dortigen Leitung liegen dank sell & pick ebenso alle für sie wichtigen Informationen vor. Das bedeutet: Auch bei den Abstimmungsterminen zwischen dem Operator aus dem Controlling und dem Betriebsleiter gibt es keine – guten wie weniger guten – Überraschungen, vielmehr können sich beide Seiten auf das Feedback-Gespräch vorbereiten und Lösungsvorschläge für möglichen Anpassungsbedarf mitbringen. So wird zügig reagiert und gemeinsam entschieden.

„Unsere Betriebsleiter sollen sich schließlich beim Gast und den Mitarbeitenden aufhalten und sich nicht so viel im Büro.“ so Martin Ernst.

Zahlenbasierte Reaktion auf zurückhaltenden Konsum

Stichwort Gast: Wie hat sich sein Verhalten vor dem Hintergrund der allgemeinen Kostensteigerung verändert? Und wie reagiert Gastro & Soul darauf? „Die Konsumzurückhaltung ist definitiv ein Thema“, erklärt der Geschäftsführer. Man überprüfe anhand der vorliegenden Zahlen und Informationen ständig, ob das Angebot noch passt, ob es Rückgänge beispielsweise bei höherpreisigen Produkten gibt – und wie man gegensteuert.

Konkret hat das Unternehmen in den Betrieben von „Cafe Del Sol“ und „Bavaria Alm“ auf die Veränderungen reagiert, indem kleinere, günstigere Speisen auf die Karte gebracht wurden und der Getränkeanteil am Umsatz erhöht wurde. die Herausforderung eines konjunkturell bedingt leicht rückläufigen Durchschnittsbons macht das Unternehmen zur Chance: Ziel ist, noch mehr Gäste bei sich zu begrüßen und den Durchlauf zu erhöhen. Aktuell könne man einen guten Gästezuwachs verzeichnen, berichtet Martin Ernst. Mit sell & pick plant man zudem, Umsatzpotenziale standortspezifisch noch besser auszuschöpfen und – Stichwort Upselling – den Umsatz pro Gast wieder zu steigern.

Hoher Happiness-Faktor

Die Integration der Lösungen von sell & pick in das Gastro-Unternehmen benötigte etwas Zeit. Zumal mit den „Vapiano“-Restaurants, die Gastro & Soul 2020 als deutscher Master-Lizenznehmer übernahm, externe Betriebe mit eigenen Tools und Systemen dazu gekommen sind. Dank der „super Projektbegleitung“ des Teams von sell & pick wurde der Weg erfolgreich beschritten. Mehr Überblick und Transparenz im Zahlenwerk wurde dabei übrigens auch geschaffen, indem Daten entfernt wurden. Martin Ernst:

„Wir wurden oft gefragt: Was macht ihr eigentlich mit dieser Zahl? Wofür benötigt ihr die?“

Wies sie keinen wirklichen Nutzen auf, flog sie raus. Das macht den Unterschied zwischen Daten und Informationen aus und sorgt für effiziente, zahlenbasierte Entscheidungswege. Jetzt sei man an dem Punkt, an dem das Arbeiten mit den klaren Zahlen Spaß macht, auch für die Betriebe.

Der Happiness-Faktor ist hoch! 
 
— Martin Ernst | Geschäftsführer von Gastro & Soul

Über Gastro & Soul

Die Gastro & Soul GmbH, gegründet 2001, zählt zu den größten Gastronomie-Unternehmen in Deutschland. In 52 eigenen Restaurants und 16 Franchisebetrieben werden mehr als 3.500 Mitarbeitende beschäftigt, hinzu kommen 100 Mitarbeitende in der Hildesheimer Zentrale. Mit dem „Cafe Del Sol“, einem Ganztagesbetrieb in freistehenden Gebäuden, die einer mediterranen Villa im Kolonialstil nachempfunden sind, ist die Gruppe an über 30 Standorten vertreten. Ebenfalls als „Freestander“ konzipiert ist die bayerisch-alpin ausgelegte „Bavaria Alm“ mit aktuell fünf Outlets. Weitere Betriebe: Das Restaurant mit Biergarten „Bavarium“ in Hannover, das Steakhaus „Lewenslust“ und die „Eventarena“ in Hildesheim sowie 30 „Vapiano“-Restaurants. Last but not least gehört auch das Weingut „La Providence“ in Südafrika zum Unternehmen.

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